Archiv für die Kategorie „Börse Spanien“

Immobiliencrash jetzt auch in Spanien…

Dienstag, 15. Juli 2008

Abzusehen war es seit langem, eines Tages wird die Immobilienkrise auch an Spanien nicht vorübergehen. Nun gab es die erste Konkurs-Ankündigung, ausgerechnet von Martinsa Fadesa, einem Immobilien-Riesen.

Rund 5,4 Milliarden Euro Schulden drücken Martinsa Fadesa und der Verkauf von Vermögenswerten steht nun unmittelbar bevor. “Nur” etwa 150 Millionen Euro an Kreditsummen wären nötig gewesen, um sich schon vereinbarte Refinanzierungsgeschäfte im Wert von mehr als vier Milliarden Euro zu sichern.

Mit dem Ende des Immobilienbooms in Spanien begann die Schieflage des Unternehmens, vorläufiger Höhepunkt war gestern der Einbruch der Aktie um 25 Prozent auf 7,30 Euro und somit die Verminderung des Unternehmenswertes auf nur noch 680 Millionen Euro. 

Sand im Windkraftgetriebe

Sonntag, 16. Dezember 2007

Iberdrola Renovables hat sich auf erneuerbare Energien spezialisiert. Für den Bereich der Windenergie des spanischen Unternehmens Iberdrola gab es beim Börsengang am Donnerstag eher Gegen- als Rückenwind. Der Ausgabepreis von 5,30 pro Aktie sackte gleich um 3,8 Prozent ab. Iberdrola Renovables wurde vor sechs Jahren als Iberdrola-Tochter gegründet und hat momentan ein Wachstumspotenzial von bis zu 40 Prozent. Bereits in 19 Ländern ist man auf dem Markt, in den USA durch den Zukauf von Energy East und in Großbritannien durch Scottish Power. 420 Fondsgesellschaften und etwa 300.000 Privatanleger investierten nun in die Aktie, was zu einer Bewertung von rund 22 Mrd. Euro führte und dem Mutterkonzern Iberdrola knapp 4,5 Mrd. Euro einbrachte. In den nächsten Jahren sollen in Iberdrola Renovables bis zu 9 Mrd. Euro investiert werden. Nach eigenen Angaben ist man zur Zeit der weltweit größte Windkraft-Stromerzeuger.