Gold bei 850 Dollar je Feinunze? Öl bald bei 100 Dollar? Der Euro bald bei 1,50 Dollar? Alle drei genannten Wirtschaftsindikatoren streben gegenwärtig nach neuen Rekordhöhen. Durch erwartete Zinssenkungen in den USA, mittelfristige Zinserhöhungen bei der EZB und chinesische billionenschwere Teilumschichtungen weg vom Dollar in andere Währungen könnte der Euro bald noch mehr an Wert gewinnen.
Für Geldanleger im Optionsscheinhandel gibt es somit gute Gründe für ein Euro-Engagement. Da der Orientierungspunkt von Devisenoptionsscheinen grundsätzlich die erst genannte Währung ist, muss bei einer Spekulation auf Dollar-Verluste auf sogenannte Euro-Dollar-Calls gesetzt werden. Somit setzen Anleger auf einen weiteren Anstieg des Euro und Wertverluste des Dollar. Knock-Out-Calls ohne Laufzeitbindung sind für Anleger geeignet, die von einem länger dauernden Dollar-Abwärts-Trend ausgehen und nicht auf ein kurzfristiges Übertreffen der 1,50 Dollar-Marke je Euro setzen. Am besten man wählt hierbei ein Produkt, welches eine vorübergehende Dollar-Gegenbewegung nicht mit einem sofortigen Knock-Out bestraft. HSBC-Trinkaus bietet einen Call mit 1,30 K.O.-Schwelle mit momentaner Hebelwirkung von 8,5 an.
Für kurzfristige Bewegungs-Spekulationen bietet beipielsweise Sal. Oppenheim einen klassischenCall an, der jedoch sehr stark auf Schwankungen der Wechselkurse reagiert und noch bis zum 10. Dezember läuft. Ebenfalls für eine kurzfristige Anlage offeriert die Commerzbank Hit-Scheine mit einer garantierten Rückzahlung wenn einmalig eine bestimmte Kursmarke erzielt wurde. Eine Kursverdoppelung wäre somit durch einen HIT-Call mit Zielkurs von 1,50 Euro erzielbar. Allerdings bleiben bis zum Totalverlust für diese Marke nur noch neun Tage Zeit (Auslauf am 10. Dezember).