Momentan ist Abwarten angesagt. - Zu dieser These kommen momentan die allermeisten Anlage-Experten wenn es um Neuinvestitionen an der Börse geht. Noch immer nicht sind die Folgen der US-Immobilienkrise endgültig für die US-Wirtschaft und die gesamte Weltwirtschaft absehbar. Eine hohe Liquiditätsquote von etwa 40 Prozent wird daher von vielen Investmentexperten empfohlen, um günstige Einstiegsgelegenheiten abzuwarten. Wann diese jedoch eintreten, steht momentan noch völlig in den Sternen. Es könnten bis dahin Wochen oder sogar Monate vergehen. Allgemein wird sogar jetzt noch ein Rückgang der Indizes um mindestens fünf Prozent erwartet, erst danach könnten sich wieder günstige Einstiegsmöglichkeiten ergeben.
Ähnlich sieht es auf dem Rentenmarkt aus. Bei einer Abschwächung der US-Amerikanischen und der Europäischen Wirtschaft und damit verbundenen Zinssenkungen würde es zu einer enormen Rallye bei langfristigen Anleihen kommen. Genau das Gegenteil wäre bei einem weiteren Fortdauern der gegenwärtigen Inflation der Fall, daraus resultierende Zinserhöhungen hätten Kursverluste für die am Markt befindlichen Rentenpapiere zur Folge. Um die Renditechancen für Anleihen zu erhöhen, raten viele Anlageexperten zum Kauf von Staatsanleihen mit maximal fünfjähriger Laufzeit oder zur Beimischung von Floatern, dies sind variabel verzinsliche Papiere sowie sogenannte Hybridanleihen. Aber auch Aktienanleihen, kurz laufende Unternehmensanleihen oder Genussscheine können Renditealternativen sein. Wer jedoch unbedingt weiter im Aktienbereich aufgestellt sein will, sollte sich laut Expertenmeinung verstärkt auf Discount- und Bonuszertifikate konzentrieren, da diese ein geringeres Riskio beinhalten als reine Aktienwerte.