3,25 Prozent Zinsen aufs Tagesgeld bei 3,3 Prozent Inflation? Die ING-Diba machts möglich…
Genau vor einem Jahr hob die Diba zum letzten Mal ihren Zinssatz auf ihr Tagesgeldkonto an, seitdem jedoch ist in der Finanz- und Wirtschaftswelt einiges passiert. Die ganz offizielle Begründung der Diba lautet: “Auch die Ertragswünsche unseres Kapitalgebers, der ING Group, müssen befriedigt werden.” Wieso bleibt dabei aber der Kunde zinstechnisch auf der Strecke?
Mit dem Slogan “Besser als jedes Sparbuch” hat die Diba bestimmt nicht unrecht, allerdings gibt es beim Festgeld die Möglichkeit, einen bestimmen Betrag für einen gewissen Zeitraum festzulegen. Und siehe da, hier bietet die Diba ihren Kunden für einen Anlagebetrag von 50.000 Euro in zwölf festgelegten Monaten satte 5,2 Prozent, ab 10.000 Euro gibt es immerhin noch fünf Prozent.
Nun gut, dass darin investierte Geld ist natürlich erst mal für einen gewissen Zeitraum gebunden, doch angesichts wohl bald wieder sinkender Sparzinsen ist dies momentan die lukrativste Methode, sich einen ansprechenden Zinssatz bis auf weiteres zu sichern. Außerdem gibt es für Steuersparfüchse sogar noch einen tollen Nebeneffekt: Die Zinserträge werden erst im Jahr 2009 fällig, also diejenigen, die ihren Sparerfreibetrag ausgeschöpft haben, werden dann nur die neue Abgeltungssteuer von 25 Prozent plus Soli und eventuell Kirchensteuer zu entrichten haben, im Gegensatz von bis zu 42 Prozent ihres persönlichen Steuersatzes bis Ende diesen Jahres.