Momentan fehlen den US-Börsen starke Werte zur Richtungsbestimmung. Durch die Abwertung zahlreicher Finanztitel hatten Investmentbanken kräftige Kursabschläge zu verkraften.
Hier die einzelnen Indizes in Kurzform: Dow-Jones-Index13.248,73 (minus 0,49 Prozent), S&P-500-Index 1462,79 Punkte (minus 0,65 Prozent), Nasdaq-Index 2619,83 Punkte (minus 0,66 Prozent).
Durch die erwartete bevorstehende Zinssenkung der US-Notenbank und mangels neuer aussagekräftiger Konjunkturdaten befinden sich die Börsen momentan beinahe wie im Standby-Betrieb. Nachfolgend die Kursabschläge bei den Investmentbanken: Bear Stearns (minus 4,9 Prozent), Morgan Stanley (minus 4,3 Prozent) und Lehman Brothers (minus 2,9 Prozent).
Durch die steigenden Spritpreise korrigierte Delta Airlines (drittgrößte US-Fluggesellschaft) seine Erwartungen, der Kurs fiel um 5 Prozent auf 18,61 Dollar. Dell Computers strebt unterdessen den Rückkauf eigener Aktien in Milliardenhöhe an, dennoch fiel der Kurs um 1,4 Prozent auf 23,60 Dollar. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl kostete 88,19 US-Dollar, so wenig wie seit Wochen nicht mehr. Es wird zur Zeit über eine Erhöhung der Ölförder-Menge durch die OPEC-Konferenz spekuliert.
Für die Feinunze (31,1 Gramm) Gold mussten wieder knapp über 800 Dollar bezahlt werden, etwa 15 Dollar mehr als noch letzte Woche. Der Euro lag bei 1,4761 Dollar , tags zuvor waren es noch 1,4668 Dollar.