Hier kommt eine Nachricht, die so schon lange nicht mehr neu ist. Ein fünf Milliarden schwerer Staatsfonds aus China kommt der US-Investmentbank Morgan Stanley zuhilfe. Im Gegenzug erhalten die Asiaten rund 10 Prozent. Nach Abschreibungen in Höhe von 9,4 Milliarden Dollar infolge der Hypothekenkrise findet sich nun auch Morgan Stanley in den roten Zahlen wieder. Daraus ergab sich für das noch laufende Geschäftsjahr ein Verlust von 3,59 Milliarden Dollar. Als Begründung für ihr Investment gaben die Chinesen die Erwartung eines längerfristigen Wachstums bei Morgan Stanley an. Der Anteil des Staatsfonds China Investment Corporation (CIC) wird maximal 9,9 Prozent der umlaufenden Aktien betragen, ohne eine Führungsposition bei Morgan Stanley zu beanspruchen. Die weltweiten Gesamtabschreibungen aufgrund der Immobilien-Krise haben nun bereits die 60 Milliarden Dollar Marke überschritten.