Archiv für die Kategorie „Aktien“
Sonntag, 25. Januar 2009
Mal eben den Einkauf mit der Kreditkarte bezahlen? Dies hat in Deutschland noch immer Seltenheitswert. Der deutsche Durschnitts-Kreditkartennutzer kommt auf satte 103 Euro pro Kartenzahlvorgang, dies ist fast doppelt so viel wie im europäischen Ausland, ganz zu schweigen von den USA, wo ja jeder kleinste Burger mit der Kreditkarte bezahlt werden kann.
Deswegen ist es auch wenig verwunderlich, dass auf Schreckensmeldungen über geklaute Kreditkarten besonders deutsche Kreditkartennutzer sehr stark reagieren und ihre Karte eher selten zur Bezahlung vonWaren bzw. Dienstleistungen einsetzen. Spätestens in diesem Herbst soll es dann bei VISA-Card völlig neue Karten mit eingebautem Chip statt Magnetstreifen geben, sie werden dann unter dem Namen VPAY-Karten in den Markt eingeführt und sollen somit erheblichst besser vor Missbrauch schützen. Auch über eine Bargeldrückgabe durch den Einzelhandel beim Einsatz dieser Karte als Zahlungsmittel wird zur Zeit verhandelt.
Schlagworte:Kreditkarte, VPAY
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Freitag, 12. September 2008
Ein Handelsplatz der sich selbst kontrolliert? In Australien ist das schon seit Jahren so. Nachdem nun Insiderhandel in größerem Stil betrieben wurde, erfolgt nun ein großer Aufschrei der Aktionäre. Die Marktaufsicht hat an dieser Stelle scheinbar völlig versagt. Die australische Wertpapierbörse ASX gilt traditionell als krisensicherer Finanzplatz. Wachstum und Dynamik waren bisher die beiden herausragenden Merkmale auf den Wertpapiermärkten des Kontinents.
Die ASX ist nicht nur Marktkontrolleur sondern nimmt auch selbst aktiv am Markt teil. Die staatliche Überwachungskomission ASIC achtet auf die Einhaltung des Unternehmensrechts, jedoch obliegt die Beobachtung der Aktiengschäfte der Börse in Sydney immer noch komplett selbst. Zum Vergleich, in Deutschland wird der Aktienhandel völlig unabhängig kontrolliert, durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Bei der nächste Woche anstehenden Hauptversammlung wird es zu einer ernsthaften Kontroverse zwischen den Aktionären und der ASX kommen. In etlichen Bereichen soll sich die ASX-Marktkontrolle als völlig unprofessionell erwiesen haben.
Insidergeschäfte, nicht nachvollziehbare Ausnahmerechte für Spezialfonds und wilde Kursspekulationen von Hedgefonds sind nur einige Szenarien die schon seit längerer Zeit vorkamen. Infolgedessen gingen etliche Brokerfirmen pleite, samt dem Vermögen ihrer Vielzahl von Anlegern. Wo blieb in dieser Situation die Kontrolle und das beherzte Eingreifen der ASX?
Zukünftig soll die Transaktionsüberwachung komplett an den staatlichen Regulierer ASIC übertragen werden, dies fordert zumindest der Aufsichtsratsvorsitzende der Versicherungsgruppe QBE, John Cloney. Dessen Vorschlag kommt nicht von ungefähr, da er mit seinem Unternehmen selbst Opfer von Hedgefonds-Spekulationen wurde. Scheinbar will die australische Regierung bei der Wertpapieraufsicht einfach nur kein Geld ausgeben und ist daher vom gegenwärtig herrschenden Selbstregulierungsprinzip überzeugt. Am schlechtesten werden in Australien derzeit Spekulationen auf sogenannte “Short Sellings” (sinkende Kurse) kontrolliert.
Doch in naher Zukunft wird sich die australische Regierung soweiso kaum weiterhin weigern, die dringend benötigten reformierten Börsen-Kontrollmaßnahmen einzuleiten, da bereits jetzt die ersten ausländischen Wertpapierhandelsplattformen in den Startlöchern stehen, um zügig den australischen Markt für sich zu erobern. Ab dann würde auch in Australien endlich richtig freier Wettbewerb bestehen.
Schlagworte:"Short Sellings", Aktienhandel, Anleger, ASIC, ASX, BA für Finanzdienstleistungsaufsicht, Börse Australien, Broker, Hauptversammlung, Hedgefonds, Insiderhandel, Kontrolle, QBE, Regulierung, Spezialfonds, Wertpapierhandelsplattform, Wettbewerb
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Dienstag, 12. August 2008
Wer Rohstoffe für sich als Alternative zur langfristigen Geldanlage entdeckt hat, wird diese Tage gerade eines Besseren belehrt. Wer jedoch kurzfristig auf die Knappheit bestimmter Rohstoffe setzt, liegt mit dieser Strategie weiterhin goldrichtig.
Egal ob Agrarrohstoffe, Metalle oder Rohöl, seit etwa einem Monat geht bei diesen Investments gar nichts mehr. Allein der Ölpreis sank innerhalb der letzten drei Wochen um mehr als 20 Prozent. Erinnert sich noch jemand an die “New Economy Blase” Anfang des neuen Jahrtausends? Ein völlig überbewerteter ”Neuer Markt” stürzte damals binnen weniger Monate völlig ab, unzählige Euros und sogar das eine oder andere Unternehmen wurden damals vernichtet.
Zahlreiche Vermögensexperten stehen langfristigen Geldanlagen in Rohstoffen immer noch sehr kritisch gegenüber. Man bedenke, Rohstoffe bringen weder eine Dividende wie Aktien noch Zinsen wie Anleihen sie bringen. Um sage und schreibe 70 Prozent sind die Rohstoffpreise seit Ende des Ersten Weltkriegs gefallen, eigentlich auch kein Wunder bei stetig weiter steigender Effizienz in der Gewinnung und Aufbereitung von Rohstoffen. Oder ist das doch alles falsch?
Innerhalb der letzten fünf Jahre waren die Rohstoffwerte total auf der Überholspur. Bedingt durch die ungebrochene Nachfrage aus den Schwellenländern und gepaart mit einem gleichbleibenden Angebot schossen die Preise immer weiter in die Höhe. Doch wer gerne den Ölpreis beobachtet stellt schnell fest, auch der richtet sich in seiner Höhe nicht nur nur nach Angebot und Nachfrage, sondern zusätzlich auch an den Finanzinvestoren und Spekulanten aus. “Indexpapiere” heißt bei dieser Investorengruppe das Zauberwort, zu Beginn des Jahres 2006 beherbergte der Rohstoffmarkt etwa 77 Milliarden Dollar dieser Anlageart, bis vor zwei Monaten kamen nochmals 100 Millarden neu dazu.
Sobald auf den Atienmärkten nichts mehr zu holen ist und eine steigende Inflation um sich greift, werden Rohstoffe gerne als sicherer Hafen genutzt, ergänzt um eine Vielzahl von Anlegern, die schnell noch ein paar Gewinne “abgreifen” wollen, jedoch den richtigen Einstiegszeitpunkt längst verpasst haben. Immerhin, Rohstoffe sind feste greifbare und auch eher knappe Güter, zum Zeitpunkt der “Internet-Blase” Anfang der 2000er handelte es sich damals wirklich nur um geträumte Gegenwerte.
Außer bei Rohöl wird es für Hunderte von Jahren in Zukunft weiterhin genug Ressourcen geben um den dafür vorhandenen Bedarf zu decken. Inwischen werden sogar immer mehr neue Rohstoffquellen entdeckt und zur Förderung erschlossen. Jedoch auch beim Öl wird seit einiger Zeit versucht Einsparungen zu betreiben bzw. die Förderung alternativer Energiequellen weiter auszubauen. Kurz und knapp, wer ein schnelles Investment sucht und dabei in kurzer Zeit viel Geld verdienen möchte, liegt bei Rohstoffen genau richtig. Allerdings nur als Depotbeimischung und nicht als ganzheitliche Anlagevariante mit langfristig ausgelegtem Gewinnhorizont.
Schlagworte:Aktien, alternative Energien, Anleihen, Depotstruktur, Dividende, Finanzinvestoren, Geldanlage, Gewinn, Indexpapiere, Inflation, Neuer Markt, New Economy, Ölpreis, Rohöl, Rohstoffe, Schwellenländer, Spekulanten, Zinsen
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Dienstag, 22. Juli 2008
0,28 Prozentpunkte im Plus lag am Handelsschluss heute der DAX, obwohl es den ganzen Tag über gar nicht so rosig aussah… Worin liegen die Ursachen?
Besonders das Sechs-Wochen-Tief beim Ölpreis verhalf heute den deutschen Aktien in ein positives Umfeld. Allerdings erwarten umgekehrt dazu mehrere US-Konzerne sowie Vodafone in den nächsten Monaten eher negative Zahlen, sodass das kleine Plus heute an der Deutschen Börse noch viel größer hätte ausfallen können.
Am Ende standen für den DAX im Xetra-Handel 6442,79 Punkte (plus 0.3 Prozent), für den MDAX ergaben sich 8474,01 Zähler (minus 0,8 Prozent), für den TecDAX 730,56 Zähler (minus ein Prozent). Der DowJones notierte bei Börsenschluss in Deutschland bei 11.523 Punkten (plus 0,5 Prozent), der Nasdaq Composite Index bei 2278 (minus 0,1 Prozent).
Schlagworte:DAX, Deutsche Börse, Dow Jones, MDAX, Nasdaq, Ölpreis, TecDAX, Unternehmenszahlen, US-Börse, Xetra
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Dienstag, 15. Juli 2008
Abzusehen war es seit langem, eines Tages wird die Immobilienkrise auch an Spanien nicht vorübergehen. Nun gab es die erste Konkurs-Ankündigung, ausgerechnet von Martinsa Fadesa, einem Immobilien-Riesen.
Rund 5,4 Milliarden Euro Schulden drücken Martinsa Fadesa und der Verkauf von Vermögenswerten steht nun unmittelbar bevor. “Nur” etwa 150 Millionen Euro an Kreditsummen wären nötig gewesen, um sich schon vereinbarte Refinanzierungsgeschäfte im Wert von mehr als vier Milliarden Euro zu sichern.
Mit dem Ende des Immobilienbooms in Spanien begann die Schieflage des Unternehmens, vorläufiger Höhepunkt war gestern der Einbruch der Aktie um 25 Prozent auf 7,30 Euro und somit die Verminderung des Unternehmenswertes auf nur noch 680 Millionen Euro.
Schlagworte:Immobilienkrise, Konkurs, Kursverluste, Refinanzierung
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Freitag, 4. April 2008
Erst vor wenigen Monaten erwarb die Beteiligungsgesellschaft Vatas große Anteile an der Fluggesellschaft Air Berlin. Damals stand der Börsenkurs bei 12 Euro, jetzt sind die Aktien nur noch 7,80 Euro wert. Das komplette Vatas-Aktienpaket soll von einem bislang unbekannten institutionellen Investor übernommen werden. Auch an dem Telekommunikationsanbieter Freenet war Vatas beteiligt und zog sich aus diesem Engagement ebenfalls vor kurzem zurück.
Robert Hersov, südafrikanischer Milliardär, ist der uneingeschränkte Vatas-Herrscher und Finanzinvestor. Zum Verkauf der Air Berlin-Anteile äußerte sich von der Vatas Gruppe bislang niemals, angeblich sei dies ein Teil der Firmenpolitik. Prominenter Vatas Geschäftsführer ist Lars Windhorst, prominenter Computermillionär aus den 90er Jahren. Durch das Platzen der New Economy-Blase musste dieser bereits mit 28 Jahren Privatinsolvenz anmelden. Noch zu Helmut Kohls Zeiten durfte er als deutscher Vorzeige-Unternehmer mit der offiziellen Regierungs-Delegation nach Asien fliegen. Er hinterließ Gläubigerschulden in Höhe von knapp 80 Millionen Euro. Aufkommen musste er gerade mal für 1,5 Millionen.
Scheinbar hat auch Hersov damals Kredite an Windhorsts Firmen gegeben, die dieser jetzt nun bei Vatas als Geschäftsführer begleicht, inklusive seiner noch immer hervorragenden Wirtschafts-Kontakte.
Schlagworte:Air Berlin, Freenet, Gläubigerschulden, Insolvenz, Lars Windhorst, New Economy, Robert Hersov, Vatas
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Dienstag, 4. März 2008
Was sind eigentlich die Vor- und Nachteile von Kreditkarten?
In den USA wird man mittlerweile schon längst schief angesehen, wenn man auf die Frage “Do you have a credit card?” mit dem Kopf schüttelt. Selbst der Ein-Dollar-Whopper bei Burger King lässt sich im Land der unbegrenzten Möglichkeiten “ganz easy” per Plastikgeld bezahlen. In Deutschland hat der Verbraucher die Qual der Wahl. Rund 1000 verschiedene Kartenemittenten werben mit mehr oder weniger verlockenden Angeboten. Vorallem fussballbegeisterte Menschen haben es den Kreditkartenanbietern besonders angetan, dies ist jedoch im Jahr der Fussball-Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz überhaupt kein Wunder. Da werden dann auch mal schnell die erste Jahresgebühr erlassen oder es gibt zu den Karten allerlei Give-Aways als Gratiszugabe on Top.
Soweit so gut, die Tücken der einzelnen Angebote stecken im Detail. Zum Testsieger für das Jahr 2007 wurde aus über 40 Kreditkarten die Karstadt Mastercard der KarstadtQuelle Bank gekürt, eine gebührenfreie Kreditkarte, die nicht an ein Girokonto des Anbieters gebunden ist und ab 500 Euro Guthaben sogar noch Zinsen bringt. Weitere kostenlose Kreditkarten offerieren die DKB Bank, die ING-diba und die PSD Bank Nord. Jedoch ist bei diesen Kreditinstituten ein Girokonto Grundvoraussetzung für die Beantragung der Karte und auch die obligatorische Schufa-Auskunft zur Konto- bzw. Kartenbeantragung entfällt hier nicht. Ein äußerst attraktives Kreditkartenangebot bekommt im Prinzip nur der Kunde, der auch mit einer einwandfreien Bonität glänzen kann.
Im Ausland mit der Kreditkarte mal schnell Bargeld abheben?
Gar kein Problem, doch Vorsicht bei den Gebühren. Beim Testsieger von der KarstadtQuelle Bank fallen hier gleich mindestens 7,11 Euro an, während die Konkurrenten hierfür eine Mindestgebühr von fünf bis sechs Euro verlangen. Für das bargeldlose Bezahlen außerhalb der EU-Zone berechnen ING-diba und PSD Bank Nord ein Prozent des Umsatzes während die Postbank mit 1,85 Prozent vom bezahlten Umsatz äußerst ordentlich zugreift. Innerhalb des EU-Raumes dürfen beim bargeldlosen Bezahlen keine Gebühren mehr verlangt werden.
Welche Arten von Kreditkarten gibt es bzw. in welchem Abrechungsmodus werden sie geführt?
Man unterscheidet zwischen Charge, Debit und Credit Cards. Jedoch nur bei Letzteren leiht sich der Kunde wirklich Geld von seiner Bank, was er dann in monatlichen Raten zurückzahlt. Daneben gibt es sogenannte Revolving Cards, die jedoch äußerst verführerisch und in Bezug auf die Rückzahlung extrem gefährlich sein können. Hierbei wird neben dem schon bestehenden Giro-Dispositionskredit eine neue zusätzliche Kreditlinie vergeben, die immer wieder aufgefüllt wird und im Prinzip von unbegrenzter Dauer ist. Mit seiner Bank legt der Kunde durch die Vertragsbedingungen den monatlich zurückzuzahlenden Mindestbetrag fest, inklusive Zinsen für den noch offenen Restbetrag. Bei jedem weiteren Einsatz der Kreditkarte wird die Kreditsumme somit immer höher und somit auch der noch offene Tilgungs-Gesamtbetrag. Unterbinden lässt sich dies vom Kunden nur durch eine zwischenzeitliche, jedoch oft sehr schwer zu erbringende Gesamt-Rückzahlung. Der Weg in die Verbraucherverschuldung ist bei diesem Modell also sehr kurz. Daher ist es ratsam, ein Kreditkarten-Modell zu wählen, bei dem die vollen Umsätze monatlich vom Girokonto abgebucht werden.
Benötigt man denn überhaupt zwingend eine Kreditkarte?
Nein, denn in Deutschland ist die herkömmliche EC-Karte schon soweit im Zahlungsverkehr bzw. Einzelhandel verbreitet, dass kein Verbraucher unbedingt eine Kreditkarte benötigt, es sei denn, er tätigt häufige Einkäufe bzw. Bestellungen über das Internet. (-> http://www.kreditkarte.in/)
Schlagworte:Abrechnungsvarianten, Auslandseinsatz, Bonität, Extra-Angebote, Konditionen, Kreditkarten, Kreditlinie, Plastikgeld, Rückzahlung, Schufa-Auskunft, Schuldenfalle, Tilgungsbetrag, Vertragsbedingungen, Zahlungsverkehr, Zinssatz
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Sonntag, 17. Februar 2008
Was ist wenn zwei sich gegenseitig überbieten aber das letzte Gebot trotzdem noch nicht ausreichend ist? Richtig! Dann kommt der Staat und sagt einfach “meins…”
Die britische Hypothekenbank stand im September durch die US-Hypotheken-Krise kurz vor der Pleite, sodass tausende britischer Bankkunden, vor lauter Panik alles verlieren zu können, in langen Menschentrauben ihre Guthaben bar abhoben, hervorgerufen durch die von Northern Rock dringend benötigte Aufnahme sogenannter Notdarlehen bei der Bank of England. Laut Finanzminister Darling boten nun zwei private Interessenten um die Bank, da jedoch das ausgehandelte Angebot immer noch nicht ausreichend gewesen sei, wird Northern Rock nun zum Staatseigentum. Allerdings wird es sich dabei nur um eine vorübergehende Lösung handeln und nach Beruhigung der weltweiten Finanzmärkte wieder eine zügige Privatisierung angestrebt werden. Das jetzt einzusetzende Direktorium werde völlig unabhängig von der britischen Regierung arbeiten, sodass die erforderliche Distanz gewahrt bleibe. Im Bieterwettstreit befanden sich nach unbestätigten Berichten die Virgin-Group um Milliardär Richard Branson und eine Gruppierung von Bankmanagern. Noch vergangene Woche hatte die britische Regierung eine Nachbesserung der vorliegenden Angebote für die fünftgrößte britische Bank gefordert, weil sie eine private Übernahme präferrierte. Rund 32 Milliarden Euro dürften die Schulden von Northern Rock jetzt mittlerweile betragen.
Schlagworte:Bank of England, Northern Rock, Notdarlehen, Privatisierung, US-Hypotheken-Krise, Verstaatlichung, Virgin-Group
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