Finanzkrise hin oder her, im laufenden Jahr 2009 haben in Deutschland weniger verschuldete Bürger ihre Immobilie zwangsweise abgeben müssen als noch im vergangenen Jahr. Allerdings gibt es hierbei regional sehr große Unterschiede. In Hamburg beispielsweise nahm die Zahl der Zwangsversteigerungen stark zu.
Um zwei Prozent auf 86.617 Immobilien sank die Zahl der Zwangsversteigerungen bezogen auf die registrierte Zahl der Zwangsversteigerungstermine bei den Amtsgerichten in Deutschland, ein weiterhin hohes Level, jedoch sind spürbare Folgen der Finanzmarktkrise offenbar bislang ausgeblieben.
Die größte Zunahme bei den Zwangsversteigerungen gab es im Saarland, in Hessen, Sachsen-Anhalt, Bremen und Hamburg. Berlin entwickelte sich dank einer stark gestiegenen Immobilienmarktnachfrage gegen den Trend und die Zahl der Zwangsversteigerungen nahm um 16,6 Prozent ab. Ebenfalls weniger Zwangsversteigerungen gab es in Sachsen, Thüringen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.
Die wirtschaftliche Konjunkturentwicklung wird demnach zeigen ob die Zahl der Zwangsversteigerungen zu Beginn des neuen Jahrzehnts noch weiter zunehmen wird.
Schlagworte: Amtsgericht, Finanzkrise, Immobilien, Konjunkturentwicklung, Zwangsversteigerung
sehr interessanter artikel, vielen dank…
Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Immobilien kommen meiner Meinung nach erst noch. Zur Zeit sitzen noch viele die Krise aus bis dann gar nichts mehr geht.